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Zusätzliche Leistungen:

                                                            

(Links-) Händigkeitsberatung
nach Methodik Dr. Johanna Barbara Sattler



Wo liegt überhaupt das Problem bei der Händigkeitsentwicklung?
Unter Händigkeitsentwicklung versteht man die Entwicklung des bevorzugten Gebrauchs einer bestimmten Hand (der dominanten Hand) für die verschiedensten Tätigkeiten wie greifen, malen, essen usw...

Die Handdominanz steht bereits bei der Geburt fest. Oft ist jedoch eine optimale Entwicklung nicht möglich, weil dies verschiedene Faktoren verhindern. Dazu zählen Sauerstoffmangel unter der Geburt, Früh- und Sturzgeburten oder auch eine Umschulung der Händigkeit.

Nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen ist die prozentuale Aufteilung der Handdominanz gleich verteilt. Das heißt 50 % der Bevölkerung sind Rechtshänder und 50 % Linkshänder. Betrachtet man jedoch den Anteil linkshändiger Kinder in den Kindergartengruppen, so zeigt sich hier eine deutlich geringere Zahl an linkshändigen Kindern. Umschulungen der Händigkeit durch Erziehung, Nachahmung oder Verletzung der dominanten Hand lassen sich deshalb bei vielen Kindern vermuten

Eine Umschulung auf die nicht dominante Hand muss verhindert werden, damit sich die Kinder gesund entwickeln können. Nach Schuleintritt kann es sonst zu massiven Lern- und Konzentrationsstörungen bei normaler Intelligenz kommen.

Jeder Mensch hat eine dominante Gehirnhälfte. Durch eine Umschulung der angeborenen Händigkeit kommt es zu Störungen in den beiden Gehirnhälften, und zu den unterschiedlichsten negativen Folgen für die Kinder, wie Störungen der Feinmotorik und Konzentration. Auch psychische, sprachliche oder legasthene Probleme können auftreten.


Wie kann man vorbeugen?
Jeder möchte nur das Beste für sein Kind, seine schulische Laufbahn und sein ganzes Leben. Fangen Sie deshalb so früh wie möglich an, keinen Einfluss auf den Handgebrauch Ihres Kindes zu nehmen, damit es sich gut entwickeln kann.

Legen Sie das Besteck Ihres Kindes immer mittig zum Teller und/oder kaufen Sie nur rundum bebilderte Tassen, damit sich Ihr Kind frei entscheiden kann, mit welcher Hand es zum Beispiel essen und trinken möchte. Sprechen Sie mit den Bezugspersonen Ihres Kindes (Oma, Opa, Tagesmutter...) und machen Sie die Menschen sensibel für dieses Thema. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Kind linkshändig sein könnte, sorgen Sie auch so früh wie möglich für geeignetes Arbeitsmaterial. Anspitzer und Schere sind ebenso bedeutsam wie weiche dreieckige Buntstifte, da dies die Feinmotorik fördert.

Wenn Ihr Kind linkshändig ist, stärken Sie es, ehe es in eine Außenseiterposition gerät, jedoch ohne die Linkshändigkeit überzubewerten. Oft reichen schon kleine negative Bemerkungen, um ein Kind von seiner Linkshändigkeit abzubringen. Aus dem Nachahmungeffekt oder um so zu sein wie die rechtshändigen Freunde, wird ein linkshändiges Kind mitunter in kurzer Zeit ein scheinbar rechtshändiges. Meist sind es gerade die intelligentesten Kinder, die zum Nachahmungeffekt tendieren.


Wie erkennt man eine Linkshändigkeit?
Beobachten Sie Ihr Kind doch einmal unauffällig. Achten Sie auf spontane Handlungen, z.B. welche Hand den Nuckel greift, welche Hand Gummibären einsammelt, welche Hand einen Turm aufbaut oder mit welcher Hand das Licht angemacht wird und so weiter und so weiter. Linkshänder haben eine Blickrichtung von rechts nach links. Sie schauen sich deswegen zum Beispiel Bilderbücher gern von hinten an, betrachten Bilder von rechts nach links und schreiben gern und ohne Mühe Spiegelverkehrt.

Leider wird die Entwicklung der Händigkeit in den Untersuchungsheften der Kinderärzte noch nicht berücksichtigt. Falls Sie bis zur Einschulung noch nicht sicher sein sollten, ob ihr Kind nun rechts- oder linkshändig ist, sollten Sie die Händigkeit ihres Kindes unbedingt testen lassen, bitte jedoch nur durch geeignete Beratungsstellen und Therapeuten, die speziell auf dieses Thema geschult sind.


Unsere Leistungen

  • Informationen und Beratung zum Thema Linkshändigkeit und umgeschulte Händigkeit
  • professionelle Testung der Händigkeit bei Kindern ab dem vierten Lebensjahr mit wechselndem oder unsicherem Handgebrauch
  • professionelle Testung der Händigkeit bei Erwachsenen bei Verdacht einer Umschulung
  • Beratung im Umgang mit der Linkshändigkeit
  • ggf. Begleitung einer Rückschulung der Händigkeit auf die dominante Hand
  • Kindergruppen zur Schreibvorbereitung, um eine lockere und unverkrampfte Schreibhaltung zu erlernen

Sie möchten uns und unsere Linkshänderberatung gern näher kennenlernen, vereinbaren Sie mit uns einen Termin unter  0345/6825075 oder kommen sie einfach in unserer Praxis vorbei.


Weiterführende Informationen zum Thema Händigkeit erhalten Sie auch bei der
"Ersten deutschen Beratungs- und Informationsstelle für Linkshänder und umgeschulte Linkshänder e.V., München"

 

Marburger Konzentrationstraining!
Das Marburger Konzentrationstraining, abgekürzt auch MKT genannt, ist ein auf Selbstinstruktion basierendes, kognitiv-verhaltenstherapeutisches Training für Vorschul- und Schulkinder im Alter von fünf bis etwa zwölf Jahren. Es wird vorwiegend bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätsstörung eingesetzt. Das MKT soll den Kindern die Methode der verbalen Selbstinstruktion sowie grundlegende Arbeitstechniken für den Schul- und Hausaufgabenalltag vermitteln. Ziel ist eine Veränderung von einem impulsiven hin zu einem reflexiven kognitiven Arbeitsstil.

 

Tiergestützte Therapie - was bedeutet das

Tiergestützte Therapie bedeutet, dass das Tier zusätzlich zum Therapeuten und zielgerichtet in einen therapeutischen Prozess einbezogen wird und dabei positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden. Das gilt für körperliche und seelische Erkrankungen. Sie ist eine Erweiterung der jeweiligen Therapieform, in der ein Tier zusätzlicher Bestandteil des Therapiekonzeptes sowie des therapeutischen Arbeitens ist. Jede Therapieform, die Tiere in irgendeiner Weise in den therapeutischen Prozess integriert, kann als "tiergestützt" angesehen werden.

Tiere erleichtern die Kontaktaufnahme und können die Teilnahme an anderen Therapieformen fördern. Nicht die Tiere müssen die Fähigkeiten mitbringen, sondern der Therapeut ist derjenige, der die Arbeit mit dem Tier als Begleiter und unterstützendes "Medium" ausführt und lenkt.

Die tiergestützte Therapie richtet sich hauptsächlich auf drei Säulen aus:

1. Physische / physiologische Wirkung
- Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz, Kreislaufstabilisierung durch Streicheln und reine Anwesenheit
- Muskelentspannung durch Wärme und tiefensensible Reize
- Erhöhte Motivation für Bewegung z.B. bei Hindernisparcours

2. Psychologische Wirkung
- Kognitive Aktivierung durch Lernen von Kommandos, allgem. Gespräche über Tiere
- Förderung emotionalen Wohlbefindens durch freudige Zuwendung bei Begrüßung, Ermunterung,
   Bestätigung
- Förderung von Selbstbewusstsein durch erreichen von kleinen Zielen, Mutproben Ermutigung zum
   Weitermachen
- Aufbau von Vertrauen
- Wahrnehmung auf allen Sinneskanälen verbessern

3. Soziale Wirkung
- Aufhebung von Einsamkeit und Isolation durch Tierkontakt selbst, Förderung der Kommunikation
   durch Gespräch mit Tier, "Eisbrecher und Brückenbauer"
- Vermittlung von Nähe, Körperkontakt gebend
- Vermittlung positiver sozialer Merkmale durch Offenheit und Unvoreingenommenheit
- Übernahme von Verantwortung
- Erhöhung der Lebensqualität durch Abwechslung im Alltag


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